Rheuma-VOR in Berlin - für Primärversorger

Logo Rheuma VOR XSRheuma-VOR Koordinationszentrale Berlin
Charité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin, Rheumatologie
Hindenburgdamm 30, 12203 Berlin
Telefon: 0176 557 57 000, Fax: 030 450 7 514 825
E-Mail: berlin@rheuma-vor.de
Die Koordinationszentrale ist zentraler Ansprechpartner für Patienten, Ärzte und Öffentlichkeit.
Sie als Hausärzte, Allgemeinmediziner und Orthopäden sind die wichtigsten Ansprechpartner der Betroffenen – Sie sind der erste Kontaktpunkt in unserem Netzwerk! Haben Sie bei einem Ihrer Patienten den neuen Verdacht auf eine Rheumatoide Arthritis, Spondylarthritis oder Psoriasis-Arthritis? Dann füllen Sie den passenden Screeningbogen aus und faxen ihn an die Koordinationsstelle: 030 450 7 514 825. Die Koordinationsstelle wertet das Fax aus, berät Sie bei Fragen und vermittelt, wo notwendig, zeitnah einen Termin mit einem Rheumatologen. Die Koordinationsstelle informiert den Patienten über den Termin und gibt Ihnen eine entsprechende Rückmeldung per Fax. Der Beitritt ist unbürokratisch und erfordert keine Beitrittserklärungen oder ähnliches, sondern erfolgt in dem Moment in dem Sie den ersten Patienten anmelden.
 

Das durchgeführte und per Fax dokumentierte Screening von Patienten mit dem Verdacht auf eine Neuerkrankung ist über die EBM-Sonderabrechnungsziffer 91350 mit 30 € einmal je Versicherten abrechenbar,
- wenn die Kriterien für einen schnellen Termin erfüllt sind;
- auch wenn sich die Verdachtsdiagnose durch den Rheumatologen später nicht bestätigt.
Die Ziffer ist nicht abrechnungsfähig, wenn die Einschlusskriterien nach dem Screening durch die Koordinationszentrale nicht erfüllt sind.

Rheuma-VOR ist ein Netzwerk
für die Vermittlung von schnellen Terminen beim Rheumatologen für Patienten mit dem Verdacht auf eine Neuerkrankung an Rheumatoider Arthritis, Psoriasis- Arthritis
oder Spondylarthritis. Basis für die zeitnahe Terminvergabe ist die Teilnahme der Patienten an der begleitenden multizentrischen Pilotstudie des Netzwerks.
Die Terminvergabe für Patienten, die sich mit den bereits bekannten entzündlich-rheumatischen Erkrankungen in Therapie befinden, ist nicht Teil des Projekts.
Was bietet Rheuma-VOR?
Das Netzwerk für die „Verbesserung der rheumatologischen Versorgungsqualität durch koordinierte Kooperation“, hat es sich zum Ziel gesetzt, in vier Bundesländern Strukturen und Behandlungsangebote für Rheumapatienten aufzubauen, damit entzündlich-rheumatische Erkrankungen bei den betroffenen Menschen früher entdeckt und schneller zielgerichtet behandelt werden können.
Wer steht hinter Rheuma-VOR
Unter der Leitung der Universitätsmedizin Mainz arbeiten zahlreiche Partner der Patientenversorgung, Forschung und Selbsthilfe aus drei Bundesländern im Projekt Rheuma-VOR gemeinsam daran, Rheumapatienten schneller und lückenlos behandeln zu können: die Medizinische Hochschule Hannover, das Universitätsklinikum des Saarlandes, das Rheumazentrum Niedersachsen, das ACURA Rheumazentrum Rheinland-Pfalz, das Rheumazentrum Saarland, seit dem 01.02.2020 das Rheumazentrum Berlin und die niedergelassenen Rheumatologen.
 
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